Die Weihnachtshütte seit 2011

Ein Ort mitten auf dem Weihnachtsmarkt, an dem man Stille genießen, Schweres loslassen und den Blick nach oben richten kann.

Im Herbst 2011 fragte das Stadtmarketing von Halle die ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen) an, ob sie den Weihnachtsmarkt mitgestalten möchte. Dahinter stand das Anliegen, vermehrt Angebote mit Inhalt und Charakter zu schaffen. Das Stadtmarketing würde den Bau einer Hütte und die künstlerische Gestaltung von Krippenfiguren veranlassen und sie den christlichen Gemeinden zur Verfügung stellen.

Es kam der Wunsch auf, im Trubel des Weihnachtsmarktes einen Ort der Besinnlichkeit zu schaffen. Mutig sagten wir als ACK für jeden Tag eine „Stille Stunde“ zu. Wir entwickelten ein Oasen–Konzept mit verschiedenen Stationen.
Die Weihnachtsmarktbesucher sollten die Möglichkeit haben, zur Ruhe zu kommen und Anregungen für ihr Leben und ihre Gottesbeziehung zu finden. So gab es zum Beispiel eine Klagemauer, diverse Plakate, eigene Gedanken und Wünsche zu formulieren, und kreative Angebote.

 

Die Weihnachtshütte ist inzwischen zu einem festen Bestandteil im Herzen des Weihnachtsmarktes geworden. Viele betreten die Hütte, um sich die Krippe anzuschauen, und bleiben dann berührt an den Stationen „hängen“. Seit dem haben wir verschiedene Zusatzangebote ausprobiert. Es gab zum Beispiel einen Fotostand, an dem man Kleider im Stil der Zeit Jesu anziehen und sich damit fotografieren lassen konnte. In einer großen Jurte mit Feuerstellen als „Zelt der Begegnung“ bestand die Möglichkeit zum Gespräch.

2015 konnten wir uns durch eine zweite Hütte erweitern. Unter dem Titel: „Quelle der Weihnacht – wir beten für Sie und Ihre Anliegen“ waren täglich Mitarbeiter aus verschiedenen Gemeinden am Start. In diesem Miteinander von Christen wurde Einheit und Vielfalt erlebbar. Menschen ließen für sich beten und wurden gesegnet.

Schau doch mal hier rein, wie die Weihnachtshütte 2016 aussah! Gebetshütte 2016 Weihnachtshütte 2016